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ETF-Workshop, Teil 2

Aus Wissen wird Praxis

Samstag, 28. November, 12 bis 15 Uhr in Köln, 19,99 Euro. Wir wählen Broker aus, suchen Informationen zu ETFs zusammen und beurteilen sie.

Ein Referent zeichnet an einem Flipchart und erklärt etwas an einer Kurve.
Aus dem ersten ETF-Workshop am 10. Oktober 2026

Darum geht es

Beim ersten ETF-Workshop wollten viele vor allem das Praktische: Was mache ich konkret, und womit fange ich an? Darauf ist Teil 2 gebaut. Wenn du im ersten dabei warst, ist es die praxisnähere Fortsetzung. Wenn nicht, ist es ein praxisnaher Einstieg, Vorwissen brauchst du keins.

Im Mittelpunkt stehen drei Dinge: nach welchen Kriterien du einen Broker auswählst, wo du Informationen zu einem ETF zusammensuchst und wie du diese Informationen beurteilst.

Broker und Produkte empfehlen wir keine: Du bekommst die Kriterien und entscheidest selbst. Als Bildungsinstitut sind wir dem Wertneutralitätsgebot verpflichtet.

Das nimmst du mit

  • Nach welchen Kriterien du einen Broker auswählst, und worin sich Angebote unterscheiden
  • Wo du Informationen zu einem ETF findest, und welche Quellen du dafür nutzt
  • Wie du einen ETF beurteilst: Kosten, Index, Streuung und Risiko im Zusammenhang
  • Wie du das alles selbst wiederholen kannst, ohne dich auf Empfehlungen anderer zu verlassen

Vorab lesen: ETF beurteilen, sechs Kriterien erklärt

So war Teil 1

Am 10. Oktober waren wir an der Media University in Köln. Hier ein paar Eindrücke aus dem ersten Workshop.

Ein Referent eröffnet den Workshop vor einer lila Folie zur Frage, wie man unter Unsicherheit entscheidet.
Der Einstieg: Wie entscheide ich unter Unsicherheit?
Ein Referent spricht vor der Folie „Unser Gehirn liebt Abkürzungen“.
Unser Gehirn liebt Abkürzungen
Zwei Referenten besprechen vor der Leinwand mit dem Zinseszinsrechner die Rechnung.
Zwei Referenten am Rechner

ETF-Workshop, Teil 1, Samstag, 10. Oktober 2026, Media University Köln.

Fragen, die wir im Workshop klären

Ein Auszug aus den drei Stunden. So erklären wir, wenn wir vor der Gruppe stehen.

Muss ich beim ersten ETF-Workshop gewesen sein?
Nein. Teil 2 funktioniert auch als erster Workshop bei uns. Wer Teil 1 besucht hat, bekommt die praxisnähere Fortsetzung, alle anderen einen praxisnahen Einstieg. Es gibt 30 Plätze.
Was ist neu gegenüber dem ersten ETF-Workshop?
Im ersten ging es ums Verstehen: was ein ETF ist, was er kostet und wie man über Geld entscheidet, wenn die Zukunft unsicher ist. Jetzt wird es praktisch: einen Broker auswählen, Informationen zu ETFs zusammensuchen und sie beurteilen.
Wie wählt man einen Broker aus?
Typische Kriterien sind die Kosten für Kauf, Verkauf und Sparplan, Depotgebühren, das Angebot an ETFs und Sparplänen, die Sicherheit der Verwahrung und wie gut sich das Angebot bedienen lässt. Welche davon für dich am meisten zählen, hängt von deiner Lage ab. Genau das arbeiten wir im Workshop durch.
Wo finde ich verlässliche Informationen zu einem ETF?
Die Anbieterunterlagen eines ETFs, etwa Factsheet und Basisinformationsblatt, nennen Kosten, Index und Risiko. Dazu kommen die Angaben des Indexanbieters und unabhängige Datenbanken. Wir zeigen dir, wie du sie zusammensuchst und wo die Zahlen stehen, auf die es ankommt.
Wie beurteile ich einen ETF?
An wenigen Dingen: dem Index, den er abbildet, den laufenden Kosten, der Streuung und dem Risiko, das du damit eingehst. Eine Rendite garantiert dir ein ETF nicht. Im Workshop legst du diese Punkte nebeneinander, damit du zwei Produkte fair vergleichen kannst.
Bekomme ich eine Empfehlung für einen Broker oder einen ETF?
Nein. Wir nennen keine Broker und keine Produkte und verkaufen nichts. Du bekommst die Kriterien und lernst, damit selbst zu entscheiden. Tragen musst du die Entscheidung ohnehin allein, darauf weist auch die BaFin regelmäßig hin.
Lohnt sich der Workshop, wenn ich später einen Kurs buchen will?
Ja, dafür ist er gedacht. In drei Stunden siehst du, wie wir arbeiten: Forschung und Zahlen immer an deiner eigenen Lage entlang. Danach kannst du besser einschätzen, ob ein mehrtägiger Kurs zu dir passt.